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Jetzt also doch: im vorletzten Absatz einer längeren zusammenfassenden Stellungnahme des RKI zum Masernausbruch 2015 in Berlin findet sich das bisher Unaussprechliche:

"Im Verlauf des Berliner Masernausbruchs erkrankte ein ungeimpftes Kleinkind an den Masern und verstarb. Das Kind litt aufgrund einer vorangegangen[en] Infektion an einer nicht erkannten Herzerkrankung." (RKI 2015)

Natürlich ist dieser Todesfall - wie jeder Todesfall eines Kindes - tragisch und es geht um nichts weniger, als diesen zu relativieren. Aber angesichts der massiven gesundheitspolitischen und medialen Instrumentalisierung dieser Tragödie, die - und das war zumindest den betreuenden Medizinern und den Berliner Gesundheitsbehörden von Anfang an klar - wissentlich und absichtlich diesen Todesfall an den Tatsachen vorbei als Beweis für die Gefährlichkeit der Masern für die Gesamtbevölkerung und als Druckmittel für Impfpromotion missbrauchte, bleiben eine Reihe von Fragen offen:

Alle Verantwortlichen haben ihrer eigentlichen Intention einen Bärendienst erwiesen - Mediziner und Gesundheitsbehörden stehen vor dem Scherbenhaufen an entstandenem Vertrauensverlust und die Medien (wenn dieser pauschale Begriff erlaubt ist) haben versagt und sich im günstigsten Fall nur lächerlich gemacht...

 

 

Literatur

RKI. Der Berliner Masernausbruch aus Sicht des Nationalen Referenzzentrums Masern, Mumps, Röteln. (Abruf 12.10.2015)

Süddeutsche Zeitung vom 09.03.2015. Kommentar siehe hier. (Abruf 12.10.2015)

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