Am 29.10.2014 wurde im Schweizer Fernsehen (Rundschau) eine ganz ungewöhnlich kritische Sendung über die HPV-Impfung ausgestrahlt. Auch der kritische Umgang mit dem eingeladenen Studiogast, dem für seine engen Verflechtungen mit der Impfstoffindustrie legendären STIKO-Mitglied Prof. Dr. Heininger unterschied sich wohltuend vom programmatisch impf-freundlichen und teilweise servilen Grundton von Impfbeiträgen in den deutschen Medien...

Den link zur Sendung finden Sie hier, einen auf der Sendung fußenden Zeitschriftenbeitrag (free press) hier.

Nachdem sich Berichte über schwerwiegende chronische Schmerzzustände und Schädigungen des vegetativen Nervensystems nach der HPV-Impfung häuften (s. hier unter Nebenwirkungen, Chustecka 2015) haben die dänischen Gesundheitsbehörden die Europäische Arzneimittelbehörde EMA aufgefordert, im Licht dieser neuen Erkenntnisse eine Neubewertung der HPV-Impfung vorzunehmen (EMA 2015; PEI 2015).

Die HPV-Impfung kommt nicht zur Ruhe: nach scharfer Kritik am Zustandekommen des Persilscheins für die Impfung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) wurde jetzt in höchst ungewöhnlicher Art und Weise eine kritische Studie zur HPV-Impfung in letzter Minute nicht veröffentlicht.

Monate vor der eigentlich üblichen Aktualisierung der STIKO-Empfehlung im August eines jeden Jahres veröffentlichten RKI und STIKO schon im Juni 2018 die Empfehlung der HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs für Jungen und junge Männer. Was steckt dahinter?