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Verimpft wird der abgeschwächte Giftstoff (Toxoid), gebunden an Aluminiumphosphat. Einzelimpfstoffe gegen Diphtherie sind nicht mehr auf dem Markt, die Minimalkombination ist die mit Tetanus.

Die durch die Impfung erzeugte Immunität richtet sich ausschließlich gegen das (für die meisten Krankheitskomplikationen verantwortliche) Toxin der Diphtheriebakterien, es ist eine so genannte antitoxische Immunität.  (s. Herdenimmunität).

Das Ausmaß des vorhandenen Schutzes lässt sich mit großer, wenn auch nicht mit vollständiger Sicherheit, durch eine Antikörperspiegelmessung bestimmen (s. hier).

Die Impfung verhindert nicht die Besiedlung des Nasen-Rachen-Raumes mit Diphtheriebakterien (s. hier), dennoch entsteht ab einem gewissen Durchimpfungsgrad der Bevölkerung eine Herdenimmunität (s. hier).

Inwieweit die Impfung gegen das Toxin des in Deutschland zunehmend als Auslöser der Diphtherie beobachteten Bakterium Corynebacterium ulcerans wirkt, ist völlig offen (RKI 2015) - inwieweit dessen vermehrtes Auftreten mit dem stabilen Zurückdrängen der eigentlichen Diphtheriebakterien zusammenhängt auch.

 

Wirksamkeit der Impfung

 

Literatur

RKI. Infektionsepidemiologisches Jahrbuch 2015. Berlin 2016

RKI. EpiBull 2011 Nr. 27

RKI. Diphtherie. 2009. Abruf 12.04.2017

WHO. 2017. Review of evidence on vaccine effectiveness and immunogenicity to assess the duration of protection ≥10 years after the last booster dose. April 2017

 

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