Erreger und Epidemiologie

  • Die Humanen Papilloma Viren (HPV) werden in mehr als 100 verschiedene Subtypen unterteilt

  • Von diesen infizieren mehr als 35 menschlichen Genitaltrakt (IARC 2011).
  • HPV-Infektionen sind die häufigsten sexuell übertragenen Erkrankungen weltweit.

Im Februar 2007 wurde die HPV-Impfung in einem beispiellosen Hau-Ruck-Verfahren von der STIKO in den Kanon der öffentlich empfohlenen Impfungen aufgenommen - die anfängliche Euphorie dieser "Impfung gegen den Krebs" ist längst einer ausgeprägten Katerstimmung gewichen...

Auch in anderen Ländern wie den USA ist das procedere der Zulassung und Art und Umfang der Impfpromotion mittlerweile Gegenstand intensiver medizinethischer Untersuchungen - auch dies ein in der Impfgeschichte einmaliger Vorgang (Tomljenovic 2012).

In einem Manifest, das Sie hier im Original nachlesen können, distanzierten sich führende Wissenschaftler im Herbst 2008 von der HPV-Impfung (Gerhardus 2008) - ein in der Geschichte der deutschen Impfempfehlungen einmaliger Vorgang...

Ein aktuelles Interview mit einem der Unterzeichner, Prof. Rosenbrock, finden Sie hier (Baureithel 2008).

 

Literatur

Baureithel U. 2008. Eine gefährliche Illusion. Der Freitag, 04.12.2008. (Abruf 06.10.2018)

Gerhardus A. 2008. Dtsch Arztebl 2009; 106(8): A-330 / B-284 / C-276. (Abruf 06.10.2018)

Einer Meldung der renommierten Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) zufolge, prüft die schwedische Staatsanwaltschaft das Einleiten einer Voruntersuchung gegen das Nobelkomittee in Bezug auf die Verleihung des diesjährigen Medizinnobelpreises an den "Vater der HPV-Impfung", Professor zur Hausen.

Offensichtlich ist der Patentinhaber beider HPV-Impfstoffe, die Pharmafirma Astra Zeneca, einer der Hauptsponsoren mehrerer Tochterstiftungen der Nobelpreisstiftung. Darüber hinaus stünden mehrere Personen, die in die Vergabe des Medizinnobelpreises involviert sind "auf der Lohnliste von Astra Zeneca", so die NZZ. Unter Ihnen sei bis 2006 auch der Vorsitzende der für die Vergabe des Preises zuständigen Jury, Bertil Friedholm, gewesen...

http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/ungereimtheiten_um_die_nobelstiftung_1.1396331.html

Die bisher als Hort wissenschaftlicher Unabhängigkeit geltende Cochrane-Collaboration, die in der Vergangenheit hervorragende und in ihrer Objektivität beispiellose Übersichtsarbeiten zu und Bewertungen von medizinischen Verfahren erstellte, gerät anlässlich einer derzeit in Arbeit befindlichen Stellungnahme zur HPV-Impfung massiv in die Kritik. Lesen Sie hier einen zusammenfassenden Text von Dr. Martin Hirte.