Das Beispiel Pneumokokken-Impfung

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Die mittlerweile allgemein empfohlene Pneumokokken-Impfung birgt ähnliche Phänomene:

Auch hier kommt es unter der Impfung zu einer deutlich messbaren – und in jeder entsprechenden Werbeanzeige betonten - Reduktion der im Impfstoff enthaltenen Pneumokokken-Serotypen (7 von über 90!) als Erreger zum Beispiel eitriger Mittelohrentzündungen.

Die Gesamtzahl der eitrigen Mittelohrentzündungen, bei denen die Pneumokokken traditionell einer der Haupterreger sind, bleibt davon jedoch völlig unbeeindruckt.

Die durch die Impfung nicht erfassten Serotypen nehmen ebenfalls deutlich messbar im Erregerspektrum zu (Eskola 2001, Lipsitch 1999, Spratt 2000).