Das Beispiel Masern-Impfung
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 17. März 2007 um 14:32 Uhr
Ein weiteres Beispiel liefert in diesem Zusammenhang die Masernimpfung
Da Masern im Bewusstsein weiter Teile der Bevölkerung als „normale Kinderkrankheit“ eingestuft werden – und es in der ganz überwiegenden Mehrzahl der Verlaufsfälle ja auch sind - wird die Masernimpfung vor allem mit dem Hinweis auf die in seltenen Fällen als Komplikation auftretende Masern-Hirnentzündung propagiert.
In Skandinavien konnte trotz weitgehender Elimination der Masern durch flächendeckende Impfung die Gesamtzahl der Defektheilungen nach Enzephalitis (s. EBM-Kriterien!) nicht gesenkt werden (Koskiniemi 1989), mehr noch, in einer neueren, methodisch sehr aussagekräftigen Untersuchung an fast 800000 Kindern kommen die Autoren zu dem Ergebnis: „Das Spektrum der Enzephalitis im Kindesalter hat sich durch die Impfprogramme verändert. Die Gesamthäufigkeit scheint jedoch in etwa gleich geblieben zu sein aufgrund der zunehmenden Häufigkeit anderer alter und neuer Erreger“ (Koskiniemi 1997)
In allen 3 Fällen wird deutlich, dass die eigentlichen Ziele der Impfstrategien: Schutz vor Krankheit bzw. Defektheilung trotz vermeintlich hoch effektiver Impfung verfehlt wurden...


