Wirksamkeit
Das Beispiel Masern-Impfung
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 17. März 2007 um 14:32 Uhr
Ein weiteres Beispiel liefert in diesem Zusammenhang die Masernimpfung
Da Masern im Bewusstsein weiter Teile der Bevölkerung als „normale Kinderkrankheit“ eingestuft werden – und es in der ganz überwiegenden Mehrzahl der Verlaufsfälle ja auch sind - wird die Masernimpfung vor allem mit dem Hinweis auf die in seltenen Fällen als Komplikation auftretende Masern-Hirnentzündung propagiert.
Das Beispiel Pneumokokken-Impfung
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Die mittlerweile allgemein empfohlene Pneumokokken-Impfung birgt ähnliche Phänomene:
Das Beispiel HiB-Impfung
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 17. März 2007 um 14:32 Uhr
Die HiB-Impfung gilt bei Diskussionen zu Sinn oder Unsinn von Schutzimpfungen immer wieder als „Musterschüler“ – gelang es doch, binnen weniger Jahre die Anzahl der schweren HiB-Infektionen in Deutschland von 1600 pro Jahr (geschätzt) auf ca. 60 pro Jahr (errechnet) zu reduzieren. Dabei werden allerdings folgende Phänomene gerne unerwähnt gelassen:
Was heißt Wirksamkeit einer Impfung?
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Auf der Grundlage dieser Evidenz werden dann Leitlinien für ärztliches Handeln erstellt, die, um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden, eine Reihe von Kriterien erfüllen müssen:
so muss jede gute Leitlinie klar den Endpunkt, das Ziel der Intervention definieren – dies ist, nach Sackett, dem Vater der modernen EBM, in aller erster Linie „Schwerwiegende Krankheitsverläufe mit Defektheilung oder Todesfolge zu verhindern“


