Unter dem Titel

Impfen - Selbstbestimmung oder Bürgerpflicht?

Freiheit erhalten - Verantwortung leben

veranstaltet der Verein "Ärzte für individuelle Impfentscheidung eV" gemeinsam mit dem Bürger- und Patientenverband "GESUNDHEIT AKTIV EV" im Februar 2018 einen Kongress in Berlin.

Jetzt macht die Bundesregierung also Ernst: nachdem Eltern schon seit einigen Jahren bei der KiTa-Anmeldung ihrer Kinder eine Impfberatung (nicht: eine Impfung!) nachweisen müssen, plant Gesundheitsminister Gröhe jetzt, die ebenfalls schon lange möglichen Strafen bei einer Weigerung der Eltern auch anzuwenden.

Das Frühjahr bringt uns (neben vielem Anderen) auch regelmäßig die "Europäische Impfwoche" und diese - genauso regelmäßig - die Forderung nach einer Impfpflicht; diesmal war es die Kassenärztliche Vereinigung in Hessen, die die ritualisierten Beschwörungsformeln für das Erwecken dieses gesundheitspolitischen Wiedergängers sprach (Ärzteblatt 2017) unterstützt von den Mitbeschwörern des FDP-Parteitags (ZEIT 2017).

"Wie - der BGH verbietet Masernviren???" - So oder ähnlich klingen Meldungen, die derzeit in "impfkritischen" so genannten "Infoportalen" verschiedenster Couleur und in entsprechenden (fake-) newslettern kursieren.

Auf der fragwürdigen Grundlage von Meldungen der Kassenärztlichen Vereinigungen beklagt das Robert-Koch-Institut, in Deutschland würde nicht pünktlich genug geimpft (RKI 2017). Die Süddeutsche Zeitung paraphrasiert diese Veröffentlichung nur einen Tag später in einem Artikel (SZ 2017), zu dem ich folgenden Leserbrief einreichte: