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In den letzten Jahren ist die so genannte „Evidenz basierte Medizin“ (EBM) zunehmend als allein gültige Grundlage ärztlichen Handelns propagiert und von weiten Kreisen der Ärzteschaft akzeptiert worden.

EBM ist der gewissenhafte, ausdrückliche und vernünftige Gebrauch der gegenwärtig besten externen, wissenschaftlichen Evidenz für Entscheidungen in der medizinischen Versorgung individueller Patienten.“ (Sacket 1996)

Hierfür wird die wissenschaftliche Literatur (z. B. Studien zur Medikamentenwirksamkeit) nach einen einheitlichen Standard systematisch bewertet und die Qualität der Evidenz dann in 5 Grade unterschieden, die rangieren von

Ohne den nachstehenden Ausführungen vorgreifen zu wollen, sei hier schon darauf hingewiesen, dass wir im Bereich der Schutzimpfungen über keinerlei wissenschaftliche Grundlage verfügen, der der Evidenzgrad 1 zukäme.

Berücksichtigt man bei den ursprünglich meist im Evidenzgrad 3 – 5 angesiedelten Untersuchungen zum Thema Impfungen noch die EBM-Forderung, den Evidenzgrad im Falle unzureichender Studienqualität oder systematischen Publikationsbias (s. hierzu „Wer macht diese Studien?“) um einen oder 2 Grade abzuwerten, bewegen wir uns bei der gesamten Impfdiskussion im alleruntersten Evidenzbereich. Von den zahllosen und teilweise schwerwiegenden Interessenskonflikten der Studienautoren ganz zu schweigen...

Dies ist umso schwerwiegender, als Schutzimpfungen ja bei Gesunden durchgeführt werden, mithin lediglich zur Reduktion eines meist geringen statistischen Risikos und nicht zum Lindern einer real existierenden Erkrankung mit entsprechendem Leidensdruck.

Die hippokratische Forderung des primum nil nocere („Vor allem (den Menschen) nicht schaden“) forderte hier daher eine überlegene Qualität der wissenschaftlichen Grundlage – doch diese bleiben uns die Impfforscher bislang schuldig.

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