Eine Analyse des US-amerikanischen passiven Meldesystems für mögliche Impfnebenwirkungen VAERS über 20 Jahre identifiziert (erneut) mögliche Risikosignale für die (Tetanus/Diphtherie/)Keuchhustenimpfung in der Schwangerschaft. Sowohl für Frühgeburtlichkeit, als auch für den Tod des Kindes während der Schwangerschaft bzw. für Totgeburten fanden sich in der Disproportionalitätsanalyse starke Signale für einen möglichen Zusammenhang.

Wieder einmal sei betont, dass eine solche Untersuchung nur Risikosignale generieren und keineswegs ursächliche Zusammenhänge aufzeigen kann. Und wieder einmal sei auf den Skandal hingewiesen, dass zu keinem dieser möglichen Risikosignale methodisch belastbare, ausreichend groß dimensionierte und prospektive Sicherhheitsstudien zu diesen Impfstoffen vorliegen - nach jahrelanger, flächendeckender entsprechender Impfstrategie.

Fan R. 2026. https://doi.org/10.3389/fcimb.2025.1689560