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Eine der wichtigsten Änderungen betrifft Bilder und Graphiken.
nach unerfreulichen Kontakten zu Urheberrechts-Anwälten sind Bilder und Graphiken bei allen alten Artikeln entfernt - die links zu den Artikeln, aus denen diese Bilder und Graphiken stammten, sind aber natürlich erhalten...
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Eine Analyse des US-amerikanischen passiven Meldesystems für mögliche Impfnebenwirkungen VAERS über 20 Jahre identifiziert (erneut) mögliche Risikosignale für die (Tetanus/Diphtherie/)Keuchhustenimpfung in der Schwangerschaft. Sowohl für Frühgeburtlichkeit, als auch für den Tod des Kindes während der Schwangerschaft bzw. für Totgeburten fanden sich in der Disproportionalitätsanalyse starke Signale für einen möglichen Zusammenhang.
Wieder einmal sei betont, dass eine solche Untersuchung nur Risikosignale generieren und keineswegs ursächliche Zusammenhänge aufzeigen kann. Und wieder einmal sei auf den Skandal hingewiesen, dass zu keinem dieser möglichen Risikosignale methodisch belastbare, ausreichend groß dimensionierte und prospektive Sicherhheitsstudien zu diesen Impfstoffen vorliegen - nach jahrelanger, flächendeckender entsprechender Impfstrategie.
Fan R. 2026. https://doi.org/10.3389/fcimb.2025.1689560
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Eine junge, gesunde, sportliche Frau entwickelt wenige Tage nach der zweiten Covid19-mRNA-Impfung rasch fortschreitende Symptome einer akuten Leukämie - ein internationales Autorenteam nimmt diese Kasuistik zum Anlass, auf zahlreiche ähnlich gelagerte Fälle hinzuweisen und mögliche ursächliche Mechanismen umfassend darzustellen. Neben der mRNA selbst und ihrer Affinität z.B. zum Knochenmark als Ausgangspunkt derartiger bösartiger Erkrankungen liegt ein Fokus der Arbeit auch auf der möglichen Rolle der Liponanopartikel, die in den Impfstoffen verwendet werden.
Auch wenn Fallberichte wie dieser naturgemäß keinen ursächlichen Zusammenhang beweisen können, schlussfolgern die Autoren:
"The carcinogenic risk associated with these technologies, which has long been known within the gene therapy field, represents an area of research that cannot be ignored, given the fundamental principle of medicine "primum non nocere" (first, do no harm). It is therefore crucial to perform extensive pharmacodynamic, pharmacokinetic, and genotoxicity evaluations, as well as population-based observational studies, in order to assess the potential carcinogenic risk posed by the genetic vaccines and to understand their pathogenic mechanism."
Gentilini, P. 2026. https://doi.org/10.18632/oncotarget.28827
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Der Druck, der derzeit auf frisch gewordene Eltern in deutschen Geburts- und Kinderkliniken ausgeübt wird, ihr Neugeborenes unbedingt und auf jeden Fall sofort gegen RSV impfen zu lassen (weil es, so das Narrativ nur so den Winter überleben wird), ignoriert einmal mehr, dass auch bei dieser Impfung - wie z.B. auch bei der ebenso brachial beworbenen Meningokokken B-Impfung - die ganz überwiegende Mehrzahl der europäischen Nachbarländer die Position der STIKO nicht teilen. Nur 8 (in Worten: acht) von insgesamt 30 europäische Impfkommissionen empfehlen die passive Immunisierung mit Nirvesimab (Beyfortus®) für alle Säuglinge, wie es die STIKO seit 2024 tut (Quelle: eigene Recherche in den veröffentlichten Impfempfehlungen).
Noch dünner wird der Konsens bei der RSV-Impfung für Erwachsene: nach den Daten der European Centers for Disease Control (ECDC) wir diese für Ältere nur in fünf von 30 europäischen Staaten empfohlen, und auch für Schwangere wird die Impfung bislang in nur 10 Ländern Teil der allgemeinen Impfempfehlungen... in jedem Fall ist die STIKO natürlich ganz vorne mit dabei... .
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Eine Analyse des US-amerikanischen Meldesystems für mögliche Impfnebenwirkungen VAERS (Chen 2026) über den Zeitraum von 2014 bis 2024 hat einmal mehr bestätigt, dass im Zusammenhang mit der HPV-Impfung unverhältnismäßig häufig mögliche schwere Nebenwirkungen erfasst wurden. Es sind dies in diesem Zusammenhang bekannte Krankheitsbilder wie Lageabhängige Tachkardie-Syndrome (postural orthostatic tachycardia syndrome, POTS), Regionale Schmerzsyndrome (complex regional pain syndrome, CRPS) und akute demyelinisierende Erkrankungen des Gehirns (acute disseminated encephalomyelitis, ADEM).
Natürlich kann eine solche Datenbankanalyse keine ursächlichen Zusammenhänge beweisen, es fehlen aber unverändert methodisch belastbare prospektive Studien von unabhängiger Seite zur HPV-Impfung, die diesen ein weiteres Mal bestätigten Risikosignalen nachgehen.
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Die genaue Analyse eines Masernausbruchs an einer französischen weiterführenden Schule (Bénet 2025) zeigt Bekanntes, Befürchtetes und Neues:
- von den 64 Betroffenen waren die Hälfte mit jeweils zwei Impfdosen gegen Masern geimpft
- die Schutzwirkung/Impfstoff-Effektivität etwa 10 Jahre nach der Impfung hing unmittelbar vom Zeitpunkt der ersten Impfdosis ab: sie betrug > 95% (95%-Vertrauensbereich 91,4 - 98,5), wenn die erste Impfdosis erst im zweiten Lebensjahr verabreicht wurde, 83,3% (VB 74,3 - 89,2) bei einer Erstimpfung im Alter von 9 bis 11 Monaten (von der STIKO empfohlen z.B. für Kinder in Gemeinschaftsbetreuung) und nur noch 60,7% (VB 10,6 - 82,7) bei einer noch früheren Impfung.
- Die Schwere des Krankheitsverlaufs unterschied sich nicht zwischen Geimpften und Ungeimpften
Die Studie bestätigt, dass die mit der deutschen Masernimpfpflicht einhergehende häufige frühe Masern-Erstimpfung vor dem ersten Geburtstag schon mittelfristig zu einer deutlich schlechteren Immunität gegen Masern führt, als die in den meisten europäischen Nachbarländern empfohlene Impfung erst im zweiten Lebensjahr. Auch wenn bei den kleinen Fallzahlen Vorsicht geboten ist, scheint die dann nachlassende Immunität nicht einmal mehr den Krankheitsverlauf abzumildern.
https://doi.org/10.2807/1560-7917.ES.2025.30.46.2500130
Weiterführendes hierzu unter https://www.impf-info.de/die-impfungen/masern/276-masernimpfung-wann-denn-nun.html
- Keuchhusten- und Influenza-Impfung in der Schwangerschaft - selbst der schwache Effekt ist fraglich...
- Masern-Impfpflicht - (sinnvolle) Titerbestimmung muss ärztlich erfolgen
- Influenza-Impfung - schlechter Schutz vor schwerer Erkrankung und Tod - und nicht mal das ist sicher...
- Pneumokokken - Impfung ändert nichts an der Häufigkeit schwerer Pneumokokken-Erkrankungen
